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Was ist Dellentechnik?
Die Lackschadenfreie Ausbeultechnik ist eine Technik zur Reparatur von kleinen Dellen
in Fahrzeugen, die zum Beispiel durch Hagel- oder Parkschäden entstanden sind. Sie wird
von Fachleuten, die umgangssprachlich als Beulen- oder Dellendoktor bezeichnet werden,
mittels spezieller Werkzeuge durchgeführt. Das betreffende Karosserieteil muss nach dem
Ausbeulen nicht lackiert werden, wodurch die Kosten niedriger sind.
Ausbeulfachbetriebe sind meist Partnerbetriebe von Kfz-Versicherungen,
die die lackschadenfreie Ausbeultechnik als Kalkulationsgrundlage bei der
Hagelschadeninstandsetzung verwenden. Nach einem Urteil des Oberlandesgerichtes Karlsruhe
sind Werkstätten angehalten, zur Beseitigung von Schäden diese Methode anzuwenden.
Die sogenannte Hebeltechnik gibt es seit etwa 1970 in den großen Automobilwerken,
wo kleine Dellen, die während der Produktion entstanden sind, ohne Nachlackierung beseitigt wurden.
Später wurde diese Technik auch in das Kfz-Reparaturgewerbe eingebracht.
Bei der Technik des Dellendrückens werden mit Hilfe von speziell gebogenen Stahlstangen
die Dellen von der Rückseite des Bleches punktuell herausgedrückt. Um bei der Arbeit
den genauen Punkt auf der gegenüberliegenden Seite der Delle zu finden, werden besondere
Lampen, Schilde oder Tafeln verwendet. Diese Hilfsmittel projizieren mit Hilfe der Spiegelung
parallele Linien auf den Lack des Fahrzeuges. Wird die Spiegelung der parallel laufenden Linien
über die Delle gelegt, so lassen sich Verzerrungen erkennen. Durch leichtes und gezieltes
Drücken an der Rückseite der Delle wird diese wieder zurückgedrückt, bis die Linien wieder parallel laufen.
In den letzten Jahren wird verstärkt eine Klebetechnik angewendet, die zwar etwas aufwändiger ist,
jedoch auch das Bearbeiten von unzugänglichen Bauteilen am Fahrzeug wie Dachrahmen ermöglicht.
Dabei wird ein Adapter mit speziellem Heißkleber auf die lackierte Fläche aufgebracht und mittels
eines Zughammers oder einer Zange gezogen. Dabei verformt sich das zu bearbeitende Blech zurück.
Autor: Andreas Rauf
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